ZITAT
Minolta hat hierfür nämlich eine Knopfbatterie vom Typ PX 625 vorgesehen, eine Quecksilber-Oxyd-Zelle, die (soweit ich bislang feststellen konnte) heute aus Umweltschutzgründen nicht mehr produziert wird.
Das entspricht so den Tatsachen. Nicht nur Minolta, sondern fast alle namenhaften Kamerahersteller haben auf diese oder ähnliche Quecksilberzellen zurückgegriffen. Die hatten den Vorteil der gleichmässigen Spannungsabgabe über die gesamte Lebensdauer und eine lange Lebensdauer. Leider haben sie den ganz entscheidenden Nachteil der ungeklärten Entsorgungsproblematik und des nicht wirklich umweltverträglichen Anteils an Quecksilber in den Batterien.
Ich persönlich habe noch ein kleines Vorratslager an Batterien dieses Typs die ich mehr oder weniger legal aus den USA eingesführt habe. Ewig werden die aber auch nicht halten. Als Erstaz gibt es sogenannte Zink/Luft Batterien. Diese setzen aber die Zufuhr von Luft ins Batteriefach vorraus. Die meisten HiMatics (zumindest alle die ich habe) haben aber auch ein kleines Loch in der Batteriefachabdeckung. Die Batterien gibt es bei Brenner. Nachteil der Wunderzellen ist aber die ungleichmässige Spannungsentfaltung über die Lebensdauer. Das ist bei Negativfilmen tolerierbar, bei Dia-Filmen nicht. Ein weitere Lösung ist ein Umbau das Batteriefachs, damit kleinere Lithium Zellen mit 1,3V passen. Der Umbausatz kostet so um die 50€+Versand und ist nur in den USA zu beziehen.
Eine letzte Lösung wäre, habe ich aber nur an einer SRT MC-II getestet, der Einsatz der normalen SR44 mit 1,5V. Dazu ist aber eine Neukalibrierung der Belichtungsmessung von einer Fachwerkstatt nötig, kostet rund 20-40€.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, die Werte die ich ermittle, ensprechen denen die mein Autometer auch rausbekommt.
Im Endeffekt musst du dir überlegen wie viel dir die Reaktivierung wert ist...
Mark